ausflug afs fellhorn.


ich verzill euch a mol wäi des a su wor.......
mir in däi gondel nai und glei hots a keiferei mit am
dschäck-rassel gehm. und des zwischen däi baner vo so
aner afbrezelden berch-zicken. 
drom o kumma hommer uns glei an den abstieg gmacht.
hot mämli a weng zuugn af 2000meter. 

wäi mir a weng su den berch no gloffen sind,
worn mer a scho glei nach ner dreifärdelstund an der 
zwischenstation um mit der gondel widder no z fohrn.
des wor uns dann aber z'schnell. mir also beschlossen, 
es wärd no gloffen. wor ja ach blouss 2 und a halbe stund.
laut wechweiser. also wir von ganz oben bis ganz nunder.

su weit su goud. mir lafen also su den berch nunder und des
gefälle nimmt ständig zou aber trotzdem goud z'lafen. 
wäis grod schee tief nunder geht, kummer uns den steilen weg
ständig mauntenbeiker entgegn. aber net su junge hupferli, na
richtig alde granoten. mer kos gor net glam.
also hot sich di madlon mut gmacht und gsacht, wenn des aldersheim
mitm fohrrod den berch naufkummt, dann kumm iich z'fouss no.

also mir unverdrossn weiter gloffen bis zu am verhängnisvollen
richtungsschildla. links wärs afm scheena weg ins tal a stund un a värtel
gwen und rechts no afm wanderweg blouss 1 stund.
also madlon (scho a weng blass um däi nosen) hot beschlossn, rechts no
und in aner stund homers gschafft. 
(dou hot sie sich fei gscheit in finger gschnitten)
der "wanderweg" wor quasi a wilderer- und schmugglerfpod. 
grumplert und humplert - nur was fir an echten waldschrat.

also wir kraxeln fleisi weider und weider und wenn mer net unten
o kumma wärn, dann dädn mir immer nu kraxln.

dodol färti homer uns in däi wärtschaft bei der gondelstation
nei gschum und an apfelstrudel mit eis bstellt.
danaoch wor dai welt scho fast widder in ordnung.

däi fra kämpft heit nu mit am muskelkoder.

adé

achja, mylo is des doppelte gloffn und dem fehlt nix.